Wasserspiele im und am Planschbecken

Hier einige schöne Wasserspiele für heiße Sommertage. Aufgeteilt in Spiele für die man ein Planschbecken benötigt und in Wasserspiele ohne einen solchen Kinderpool. Wobei mit etwas Fantasie kann man fast jedes Wasserspiel hier so umwandeln, dass es mit/ohne Pool spielfähig wird.

Los geht es mit den Wasserspielen rund ums und im Planschbecken. Danach folgen einige Kinderspiele, die auch ohne Planschbecken gespielt werden können (Wasserspiele ohne Planschbecken). Sobald Wasser mit im Spiel ist, ist es eben eher etwas für den Sommer und für draußen.

Ballontreten im Planschbecken

Von diesem Spiel gibt es zwei Varianten. Zum einen in einem leeren Planschbecken mit Wasserbomben und zum anderen in einem mit Wasser gefüllten Planschbecken mit Luftballons.

Wasserbomben mit Wasser füllen und in das leere Planschbecken geben. Nun sollen die Kinder versuchen die Wasserbomben zu zertreten. Wer die meisten Wasserbomben zum Platzen bringt, hat gewonnen. Und wenn das Planschbecken dann voller Wasser ist (oder sowieso gefüllt ist) kann das ganze mit Luftballons gespielt werden.

Oder man nimmt Wasserbomben bzw. Luftballons der gleichen Farbe und es gewinnt das Kind, dass seine Farbe zuerst zum Platzen gebracht hat. Oder die Kinder müssen ihre Luftballons bzw. Wasserbomben vor dem zertreten werden verteidigen. Das Spiel lässt sich gut variieren. Außerhalb des Planschbeckens und mit vielen Kindern kann man auch jedem Kind einen Luftballon mit einem Faden an den Knöchel binden. Am Ende gewinnt das Kind, dass noch einen intakten Luftballon hat und/oder bei dem der Ballon noch am Faden hängt.

Benötigt werden: Luftballons bzw. Wasserbomben, Planschbecken.

Forscher am Planschbecken - Schwimmen oder Sinken

Das ist ein Spiel für eher jüngere Kinder. Zunächst braucht man ein Planschbecken mit Wasser (alternativ geht auch eine große Schüssel oder Wanne). Nun benötigt man noch möglichst viele Gegenstände. Das können im Garten gefundene Dinge wie Steine, Blätter, Stöckchen sein aber auch Spielsachen oder Alltagsgegenstände (Münzen, Schlüssel, KEIN Handy, keine anderen elektronischen Dinge). Interessant ist auch, wenn man zum Beispiel einen echten Bernstein im Haus hat.
Kinderparty Planschbecken Spiele
Planschbecken Spiele
Auch der Vergleich von eigentlich gleichen Materialien bzw. Dingen kann spannend sein:
Ein Blatt Papier, ein Blatt Papier gefaltet als Boot, ein Buch.
Eine volle und eine leere Wasserflasche.
Ein Luftballon. Eine Wasserbombe.
Trockener Schwamm. Nasser Schwamm.
Tennisball intakt. Tennisball kaputt (unser Hund staunt immer noch, das ein Tennisballd mit Loch untergehen kann, vielleicht geht es Kindern genauso?).
Nun wird jeder Gegenstand ins Wasser gelegt. Bevor das passiert, müssen die Kinder raten ob er schwimmen wird oder eben nicht.
Benötigt werden: Große Schüssel mit Wasser oder Planschbecken, viele verschiedene Gegenstände.

Wettpusten

Dafür braucht man pro Kind (es treten immer zwei gegeneinander an) ein gefaltetes Papierschiff. Auf Los setzt man die Schiffe ins Wasser und die Kinder müssen durch Pusten ihr eigenes Schiff möglichst schnell ans Ziel bringen.

Schiffe nicht versenken

Auch hier benötigt man wieder eine Wanne oder eben ein Planschbecken. Pro Spieler benötigt man außerdem eine sehr kleine Schale, die auch schwimmt (möglich wären auch selbstgefaltete Papierschiffe, die sollten dann aber möglichst gleich sein). Oder einen Plastikbecher (der muss dann auch noch möglichst regelmäßig gefüllt werden). Zudem braucht es noch Gewichte, zum Beispiel 1 Cent-Stücke oder Murmeln. Nun erhält jeder Mitspieler einen Haufen von 1 Cent Stücken und muss damit seine Schale beladen.

Verloren hat, bei wem die Schale untergeht (entweder wegen Überladung oder wegen Schlagseite). Und wenn alle Mitspieler der Meinung sind, dass nichts mehr geht, dann gewinnt derjenige, der am meisten Münzen oder Murmeln auf seinem Boot untergebracht hat (wenn die Boote etwas größer sind, lohnt es sich die Waage zu holen um den Sieger zu ermitteln).

Benötigt werden: Kleine Schüsseln oder Becher. Gewichte wie Murmeln oder 1-Cent-Stücke. Diese sollten nach dem Spiel aber besonders gut abgetrocknet werden. Und natürlich ein Planschbecken oder eine große Wanne. Bevor das Spiel mit Kindern spielt, sollte man selbst aber einen Versuch mit einer Schüssel Wasser und den Schiffen machen. Nicht das sonst das Gewicht viel zu gering ist und das Spiel ewig dauert. Oder das Gewicht zu hoch ist und das Spiel sofort vorbei ist.

Schiffe versenken

Für jeden Spieler wird ein Schiffchen (Schüssel, großes Blatt) ins Planschbecken gesetzt. Jeder Spieler erhält außerdem etwas zum werfen, zum Beispiel kleine Kieselsteine. Nach dem das Startzeichen gegeben wurde, können nun die anderen Spieler versuchen die Schiffe der anderen Spieler so zu treffen, dass diese umgehen. Wessen Schiff am längsten schwimmt, der hat gewonnen. Je größer der Abstand zwischen Werfenden und Planschbecken, desto schwieriger wird es natürlich.

Schwimmkerzen ausschießen lassen

Neben Teelichtern und etwas auf dem sie auf dem Wasser schwimmen können (Deckel von Gläsern) braucht man noch Wasserspritzpistolen. Nun die Teelichter auf das Wasser setzen und mit den Spritzpistolen ausschießen lassen.
Benötigt werden: Teelichter und etwas wie Plastikbecher als kleine Boote. Wasserspritzpistole. Planschbecken oder große Wanne.

Zielwerfen

Hier braucht man wieder ein Boot oder Ähnliches. Zum Beispiel eine Schüssel, die schwimmt. Nun erhält jeder Mitspieler etwas zum werfen, zum Beispiel drei Tennisbälle oder drei Tischtennisbälle oder auch Murmeln. Die Schüssel wird nun in die Mitte des Planschbeckens gesetzt und die Spieler müssen versuchen ihre Bälle oder Murmeln dort hinein zu werfen. Gewonnen hat, wer nach 120 Sekunden (Zeit ist beliebig anpassbar) am häufigsten getroffen hat.

Hierfür benötigt man: Boot (Schüssel oder ähnliches), viele möglichst gleiche Dinge zum werfen. Statt Bälle kann man zum Beispiel auch die Damesteine aus einer Spielsammlung verwenden oder die Mensch-Ärgere-Dich-Nicht-Spielfiguren.

Anmerkung zu diesen Spielen

Vor allem wenn die Spiele Teil eines Kindergeburtstages sein sollen, sollte man diese vorab einmal durchgehen. Nur weil man theoretisch annimmt, dass ein Teelicht auf einem Glasdeckel schwimmt, muss sich die Konstruktion nicht dran halten. Und wenn man nicht sehr geübt ist im Falten von Papierschiffchen, sollte man diese vorab mindestens auf Probefalten.

Hier eine Anleitung Papierschiff falten.